Der Reitsport unterteilt sich in verschiedenste Disziplinen. Je nach Disziplin werden Pferd und Reiter anders beansprucht
Besondere Stile im Reiten als Disziplin
Die Reitsportdisziplin Westernreiten stammt ursprünglich von nordamerikanischen Cowboys, wird aber zunehmend auch in Deutschland als Sportart betrieben. Wie beim klassischen Reiten setzt sich auch diese Disziplin aus unterschiedlichsten Übungen zusammen wie beispielweise dem Geschicklichkeitsparcours und der Arbeit mit der Kuh. Bei der Reitsportdisziplin Gangprüfungen wird die Ausruckskraft des Pferdes bei verschiedenen Gangarten bewertet. Gangwettbewerbe sind zudem häufig Bestandteil der Disziplin Hestadagar. Im Rahmen von diesem Konzept werden zudem Aufgaben im Bereich des Paarreitens, der Kür und der Geschicklichkeit gestellt.
Disziplinen im offenen Gelände
Zu den Reitsportdisziplinen im offenen Gelände gehören das Jagdreiten, Distanzreiten, Orientierungsreiten sowie das Wanderreiten. Diese Form des Reitens wird häufig von Freizeitreitern betrieben, welche eine Harmonie mit dem Pferd in der Natur anstreben.
Weitere Reitsportdisziplinen
Beim Formationsreiten wird ein koordiniertes Reiten unterschiedlicher Hufschlagfiguren von einer Reitergruppe gezeigt. Reitschulen bedienen sich gern dieser Disziplin. Beim Kunstreiten werden akrobatische Übungen auf dem Pferderücken ausgeführt, während das Tier von dem Reiter geführt wird und nicht wie beim Voltigieren an einer Lounge geht. Des Weiteren gehören Pferderennen und Reitspiele wie Polo, Mounted Games, Horseball und das Ringreiten zu den Reitsportdisziplinen.
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